MIGRATION – SPRACHE- LITERATUR: DER EINFLUSS DER MIGRATION IN DER DEUTSCHEN SPRACHE UND LITERATUR UND DIE ADAPTATION DERER IM DEUTSCHEN ALLTAG


ATEŞ BOZKURT Z.

Trakya Eğitim Dergisi, vol.14, no.1, pp.192-206, 2024 (Peer-Reviewed Journal) identifier

  • Publication Type: Article / Article
  • Volume: 14 Issue: 1
  • Publication Date: 2024
  • Doi Number: 10.24315/tred.1339576
  • Journal Name: Trakya Eğitim Dergisi
  • Journal Indexes: TR DİZİN (ULAKBİM)
  • Page Numbers: pp.192-206
  • Dokuz Eylül University Affiliated: Yes

Abstract

Die Zuwanderung der Menschen von Stadt zu Stadt oder Land zu Land klassifiziert sich aus verschiedenen Gründen. Auch Deutschland wurde davon betroffen. Das Deutschlandbild veränderte sich mit dieser Zuwanderung der Gastarbeiter. Die ersten türkischen Gastarbeiter kamen nach dem Anwerbeabkommen zwischen der Türkei und Deutschland 1961. Mit der Zeit veränderten sich durch das Zusammenleben die Lebensbedingungen der Einheimischen und der Gastarbeiter. Die Struktur, die beide Seiten gegeneinander aufbaute führte zu Vorurteilen, die als Isolierung voneinander zu sehen waren. Die Generationen, die sich in Deutschland als Migranten aufhielten, brachten ihre Wünsche, Probleme durch die Literatur, die anfangs in der Herkunftssprache erschien, zum Vorschein. Mit der Zeit veränderten sich die Generation und deren Probleme. Nun wollte man nicht Mitleid haben, sondern man wollte die Aufmerksamkeit erwecken, um als Mensch in diesem Land mitzuwirken. Die Generationen gewannen durch die Schrift, die jetzt in der Sprache des Gastlands auf Papier aufgesetzt wurde, das Selbstvertrauen. Die letzte Generation wollte durch die Literatur vermitteln: “ ich bin da und bin ein Teil von euch“. Die deutsche Literatur wurde aufmerksam auf die neue Literaturart, die noch nicht eingestuft werden konnte. Man erlebte nun das Fremde.