Die Rechtsstellung von Ausländern in der türkischen Verfassung: Eine Analyse zu Gleichheit, Grundrechten und -freiheiten
JAHRBUCH DES ÖFFENTLICHEN RECHTS DER GEGENWART, cilt.1, sa.74, ss.657-677, 2026 (Hakemli Dergi)
- Yayın Türü: Makale / Tam Makale
- Cilt numarası: 1 Sayı: 74
- Basım Tarihi: 2026
- Doi Numarası: 10.1628/joer-2026-0037
- Dergi Adı: JAHRBUCH DES ÖFFENTLICHEN RECHTS DER GEGENWART
- Derginin Tarandığı İndeksler: EBSCO Legal Source
- Sayfa Sayıları: ss.657-677
- Dokuz Eylül Üniversitesi Adresli: Evet
Özet
Die Untersuchung widmet sich der bislang wenig beachteten Problematik normativer Lücken und wertungsmäßiger Inkonsistenzen im türkischen Ausländerrecht. Ihr dogmatischer Ausgangspunkt ist das Nationalstaatsprinzip, welches im Verfassungstext eine grundlegende Unterscheidung zwischen Staatsangehörigen und Ausländern vornimmt. Während sich die Grundrechte türkischer Staatsbürger unmittelbar aus ihrer Staatsangehörigkeit ergeben, sind diese für Ausländer ausdrücklich an spezifische Verfassungsbestimmungen gebunden. Innerhalb dieses Rahmens gewährt die Verfassung jedoch einen umfassenden und im Grundsatz gleichrangigen Grundrechtsschutz, der sowohl rechtsstaatlichen als auch internationalen Verpflichtungen genügt. Vor diesem Hintergrund entwickelt die Arbeit abschließend Reformvorschläge, die auf eine dogmatisch stringente und systematisch kohärente Neugestaltung des Rechtsstatus zielen.